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Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Umwelthilfe will sofortiges Verbot
Die Deutsche Umwelthilfe arbeitet auch auf nationaler Ebene an einem Verbot von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet. Unter Verweis auf eine Stellungnahme der EFSA hat sich die Organisation an das BVL gewandt und ein sofortiges Ende der Anwendung gefordert. Sollte die Behörde dies nicht umsetzen, so will die DUH ihre Forderung mit einem gerichtlichen Eilverfahren durchsetzen. Anfang September hatte die Organisation bereits eine vergleichbare Klage vor dem Gericht der EU eingereicht.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet stoppen. Wie die Organisation am Montag (7.10.) mitteilte, hat sie sich bereits mit einem entsprechenden Schreiben an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gewandt. Sollte die Behörde nicht tätig werden, kündigt die DUH ein gerichtliches Eilverfahren an. Vor gut einem Monat hatte die Organisation schon ein Verfahren mit gleicher Stoßrichtung beim Gericht der Europäischen Union (EuG) angestrengt.
Flufenacet zählt zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), die auch als "Ewigkeitschemikalien" bekannt sind. Der herbizide Wirkstoff ist von der EU-Kommission als Substitutionskandidat eingestuft und derzeit noch bis Juni 2025 zugelassen. Ende September hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Bewertung vorgelegt; darin werden neben verschiedenen Datenlücken insbesondere die Hormonwirksamkeit der Substanz sowie die Risiken für Algen als kritische Punkte benannt. Im Zusammenhang mit PFAS-Pflanzenschutzmitteln sorgen immer wieder auch die Abbauprodukte für Kontroversen, wie etwa die Belastung des Grundwassers durch Trifluoracetat (TFA).
Laut DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch wird die EU-Kommission angesichts der Einschätzung der EFSA Flufenacet vom Markt nehmen müssen. Allerdings drohe der Wirkstoff noch bis weit ins nächst Jahr eingesetzt zu werden, hinzu kämen womöglich "komfortabler Übergangsfristen". "Dazu darf es auf keinen Fall kommen", forderte Resch. BVL und EU-Kommission müssten im Sinne des Vorsorgeprinzips umgehend handeln und wirksame Notfallmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergreifen. AgE
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Umwelthilfe will sofortiges Verbot
Die Deutsche Umwelthilfe arbeitet auch auf nationaler Ebene an einem Verbot von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet. Unter Verweis auf eine Stellungnahme der EFSA hat sich die Organisation an das BVL gewandt und ein sofortiges Ende der Anwendung gefordert. Sollte die Behörde dies nicht umsetzen, so will die DUH ihre Forderung mit einem gerichtlichen Eilverfahren durchsetzen. Anfang September hatte die Organisation bereits eine vergleichbare Klage vor dem Gericht der EU eingereicht.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet stoppen. Wie die Organisation am Montag (7.10.) mitteilte, hat sie sich bereits mit einem entsprechenden Schreiben an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gewandt. Sollte die Behörde nicht tätig werden, kündigt die DUH ein gerichtliches Eilverfahren an. Vor gut einem Monat hatte die Organisation schon ein Verfahren mit gleicher Stoßrichtung beim Gericht der Europäischen Union (EuG) angestrengt.
Flufenacet zählt zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), die auch als "Ewigkeitschemikalien" bekannt sind. Der herbizide Wirkstoff ist von der EU-Kommission als Substitutionskandidat eingestuft und derzeit noch bis Juni 2025 zugelassen. Ende September hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Bewertung vorgelegt; darin werden neben verschiedenen Datenlücken insbesondere die Hormonwirksamkeit der Substanz sowie die Risiken für Algen als kritische Punkte benannt. Im Zusammenhang mit PFAS-Pflanzenschutzmitteln sorgen immer wieder auch die Abbauprodukte für Kontroversen, wie etwa die Belastung des Grundwassers durch Trifluoracetat (TFA).
Laut DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch wird die EU-Kommission angesichts der Einschätzung der EFSA Flufenacet vom Markt nehmen müssen. Allerdings drohe der Wirkstoff noch bis weit ins nächst Jahr eingesetzt zu werden, hinzu kämen womöglich "komfortabler Übergangsfristen". "Dazu darf es auf keinen Fall kommen", forderte Resch. BVL und EU-Kommission müssten im Sinne des Vorsorgeprinzips umgehend handeln und wirksame Notfallmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergreifen. AgE
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Umwelthilfe will sofortiges Verbot
Die Deutsche Umwelthilfe arbeitet auch auf nationaler Ebene an einem Verbot von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet. Unter Verweis auf eine Stellungnahme der EFSA hat sich die Organisation an das BVL gewandt und ein sofortiges Ende der Anwendung gefordert. Sollte die Behörde dies nicht umsetzen, so will die DUH ihre Forderung mit einem gerichtlichen Eilverfahren durchsetzen. Anfang September hatte die Organisation bereits eine vergleichbare Klage vor dem Gericht der EU eingereicht.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Flufenacet stoppen. Wie die Organisation am Montag (7.10.) mitteilte, hat sie sich bereits mit einem entsprechenden Schreiben an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gewandt. Sollte die Behörde nicht tätig werden, kündigt die DUH ein gerichtliches Eilverfahren an. Vor gut einem Monat hatte die Organisation schon ein Verfahren mit gleicher Stoßrichtung beim Gericht der Europäischen Union (EuG) angestrengt.
Flufenacet zählt zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), die auch als "Ewigkeitschemikalien" bekannt sind. Der herbizide Wirkstoff ist von der EU-Kommission als Substitutionskandidat eingestuft und derzeit noch bis Juni 2025 zugelassen. Ende September hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Bewertung vorgelegt; darin werden neben verschiedenen Datenlücken insbesondere die Hormonwirksamkeit der Substanz sowie die Risiken für Algen als kritische Punkte benannt. Im Zusammenhang mit PFAS-Pflanzenschutzmitteln sorgen immer wieder auch die Abbauprodukte für Kontroversen, wie etwa die Belastung des Grundwassers durch Trifluoracetat (TFA).
Laut DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch wird die EU-Kommission angesichts der Einschätzung der EFSA Flufenacet vom Markt nehmen müssen. Allerdings drohe der Wirkstoff noch bis weit ins nächst Jahr eingesetzt zu werden, hinzu kämen womöglich "komfortabler Übergangsfristen". "Dazu darf es auf keinen Fall kommen", forderte Resch. BVL und EU-Kommission müssten im Sinne des Vorsorgeprinzips umgehend handeln und wirksame Notfallmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergreifen. AgE


